Keine Angst vor neuen Nachbarn

Gastkommentar in der Capital:

Skrupellose Miethaie und gierige Spekulanten zerstören gewachsene Milieus: So klingt es, wenn über Neubauten in Großstädten gesprochen wird. Gentrifizierung ist das Schimpfwort, mit dem jede Projektentwicklung verteufelt wird. Doch Altbauten verfallen zu lassen, um die Mieten zu drücken, darf keine Lösung sein, zumal die Wohnungsnot in den Ballungszentren immer größer wird. Was wir brauchen, ist eine vernünftige Stadtentwicklung mit Augenmaß.

Eine soziale Durchmischung über verschiedene Alters-, Einkommens- und Bildungsschichten hinweg macht ein Viertel für alle attraktiver und erhöht die Lebensqualität. Die Verwahrlosung, die man in vielen sozial benachteiligten Stadtteilen antrifft, geht zurück, die Kriminalität sinkt, Schulen werden besser, kulturelle Initiativen entstehen, es gibt mehr Bildungsangebote und bürgerschaftliches Engagement – von all diesen Entwicklungen profitiert die gesamte Einwohnerschaft.

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